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Lesung Artur Becker am 29.01.2010 – AUSVERKAUFT
LEIDER GIBT ES KEINE PLÄTZE MEHR ZUR LESUNG MIT ARTUR BECKER.
Am Freitag, den 29. Januar, liest Artur Becker im LiteraturRaum aus seinem 2008 erschienen Roman „Wodka und Messer“ (weissbooks.w) sowie seinem neuen Lyrikband „Ein Kiosk mit 11 Millionen Nächten“ (STINT Verlag).
Zur Einstimmung auf die Lesung gibt es im Innenhof des Bleibtreu einen Open-Air-Empfang mit eisigem Wyborowa Wodka und einer Portion heißem Bigos, einem deftigen Fleischeintopf. Von hier geht es dann gemeinsam in eine typische Berliner Location gleich um die Ecke des Hotels: eine leere Wohnung, ein Raum, der von den Bewohnern vieler Jahrzehnte zeugt und Platz für die „schönen, derben“ Geschichten (FAZ) des Adelbert-von-Chamisso-Preisträgers.
Datum: Freitag, 29. Januar 2010, 19:00 Uhr
Eintritt: 12 Euro inklusive einem Wodka, einer Portion Bigos sowie Mineralwasser und Tee
Reservierung: Telefonisch unter 030-88474 101 oder per E-Mail an info@bleibtreu.com
Adresse: Bleibtreu Hotel Berlin, Bleibtreustrasse 31, 10707 Berlin
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On January 29th, Artur Becker will be reading from his novel “Wodka und Messer”, published 2008 at weissbooks.w, and from his new poetry collection „Ein Kiosk mit 11 Millionen Nächten“ (STINT Verlag).
Before the reading, there will be an open-air reception in the courtyard of the Bleibtreu, where Wyborowa Wodka and Bigos, a hearty stew, will be served. From here, guests will be lead to a typical Berlin location: an empty apartment right around the corner. The rooms, where the aura of bygone inhabitants can still be felt, give the perfect space and surroundings for the “beautiful, coarse” (FAZ) stories and poems by Artur Becker.
Artur Becker (Deutschland) – Januar 2010
Aufenthalt: 05.01.2010 bis 31.01.2010
Heute Abend, am 5. Januar 2010, wird der erste deutsche Teilnehmer des Kulturförderprojektes LiteraturRaum im Bleibtreu einziehen. Artur Becker wurde 1968 als Sohn deutsch-polnischer Eltern in Bartoszyce (Masuren) geboren und lebt seit 1985 in Deutschland. 1989 wechselte er die Sprache und schreibt bis heute ausschließlich auf Deutsch Romane, Erzählungen, Gedichte und Aufsätze. Er schreibt regelmäßig für die Frankfurter Rundschau, den Reihnischen Merkur und anderen Zeitungen. Seine bekanntesten Werke sind „Der Dadajsee“ (1997), in dem die Rückkehr eines polnischen Gastarbeiters aus Deutschland geschildert wird und die Novelle „Die Zeit der Stinte“ (2006), in der sich ein Spätaussiedler deutsch-polnischer Abstammung auf Spurensuche eines Mordes begibt, den drei KZ-Häftlinge an einem Kommandanten eines Außenlagers des KZ Stutthof gegen Kriegsende begangen hatten. Der Autor hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, darunter das Casa-Baldi-Stipendium der Deutschen Akademie in Rom und des Kulturstaatsministeriums in Berlin, sowie 2009 den Adelbert-von-Chamisso-Preis für sein bisheriges Lebenswerk. Artur Becker ist unter anderem auch als Übersetzer tätig und wohnt in Verden an der Aller. Derzeit arbeitet er an dem Roman „Der Lippenstift meiner Mutter“, der im Herbst 2010 bei weissbooks.w erscheinen wird.

